Simpson Protocol®️

Manchmal reagieren wir heute auf eine Weise, die sich mit dem bewussten Verstand allein nicht erklären lässt.

Nicht immer musst du wissen, warum etwas so ist, wie es ist, damit du damit arbeiten kannst.

Das Simpson Protocol ist eine Form der Hypnose, bei der die hypnotische Arbeit über sogenannte ideomotorische Signale geführt wird. Dabei werden vor Beginn der eigentlichen Arbeit einfache Signale – meist für „Ja“ und „Nein“ – vereinbart, über die während der Hypnose kommuniziert werden kann.

Innerhalb des Simpson Protocol wird dabei mit dem sogenannten Überbewusstsein gearbeitet. Der hypnotische Prozess kann so stattfinden, ohne dass du bewusst nach einer Ursache suchen, jede Einzelheit verstehen oder mir alles erzählen musst.

Gerade das unterscheidet diese Arbeitsweise von vielen anderen Formen der Hypnose: Ich muss nicht wissen, was sich im Hintergrund zeigt oder bearbeitet wird, um dich durch den Prozess zu führen.

Was bedeutet Überbewusstsein?

Der Begriff Überbewusstsein wird innerhalb des Simpson Protocol für eine innere Ebene verwendet, mit der während der Hypnose kommuniziert wird. Dabei handelt es sich nicht um eine medizinisch oder wissenschaftlich definierte Instanz im Gehirn, sondern um einen Begriff aus dieser hypnotischen Arbeitsweise.

Während dein bewusstes Denken vielleicht nach Erklärungen sucht oder versucht, Zusammenhänge zu verstehen, muss das beim Simpson Protocol nicht im Vordergrund stehen. Über die vereinbarten Signale kann der Prozess geführt werden, ohne dass alles bewusst analysiert oder in Worte gefasst werden muss.

Das bedeutet auch: Du musst nicht bereits wissen, woher dein Thema kommt oder was dahinterstecken könnte.

Wie kann eine Sitzung mit dem Simpson Protocol® ablaufen?

Zu Beginn der Hypnose wird zunächst ein ausreichend tiefer Trancezustand aufgebaut. Anschließend werden einfache ideomotorische Signale vereinbart, über die ich den weiteren Prozess begleiten kann.

Während der Sitzung stelle ich Fragen und führe durch die einzelnen Schritte des Simpson Protocol. Die Antworten erfolgen dabei über die zuvor vereinbarten Signale – du musst also nicht jeden inneren Prozess bewusst erklären oder in Worte fassen.

Was währenddessen bewusst wahrgenommen wird, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Manche Menschen bekommen mehr von ihren inneren Prozessen mit, andere weniger. Beides ist in Ordnung und muss für die Arbeit nicht bewertet werden.

Muss ich wissen oder erzählen, woran gearbeitet wird?

Nein. Beim Simpson Protocol ist es nicht notwendig, dass du mir alle Hintergründe deines Anliegens erzählst oder selbst genau weißt, woher bestimmte Reaktionen oder Muster kommen.

Du entscheidest, was du im Vorgespräch mit mir besprechen möchtest. Während der Hypnose kann der weitere Prozess über die vereinbarten ideomotorischen Signale geführt werden, ohne dass du das, was sich innerlich zeigt, fortlaufend erklären musst.

Das kann besonders angenehm sein, wenn du über bestimmte Erfahrungen nicht ausführlich sprechen möchtest oder dein Thema schon oft erzählt und analysiert hast.

Du darfst für dich behalten, was zu dir gehört – und ich kann dich trotzdem durch den hypnotischen Prozess begleiten.

Simpson Protocol in Ruhe kennenlernen

 

Vielleicht bist du auf den Begriff Simpson Protocol gestoßen und fragst dich, was sich eigentlich dahinter verbirgt und wie diese Form der Hypnose abläuft.

Das Simpson Protocol ist eine besondere Art der Hypnosearbeit. Dabei muss nicht alles bewusst besprochen oder analysiert werden. Die Kommunikation kann während der Hypnose unter anderem über einfache ideomotorische Signale erfolgen.

In meinem kostenlosen Ratgeber erkläre ich dir verständlich, wie ich mit dem Simpson Protocol arbeite, welche Rolle das Überbewusstsein dabei spielt und wie eine Sitzung ablaufen kann.

So kannst du dir in Ruhe einen ersten Eindruck verschaffen und herausfinden, ob dich diese Form der Hypnose anspricht.

16 Seiten · kostenlos · ohne Anmeldung

Wann setze ich das Simpson Protocol® ein?

Das Simpson Protocol ist heute ein wichtiger Bestandteil meiner hypnotischen Arbeit. Besonders schätze ich daran, dass wir mit einem Anliegen arbeiten können, ohne dass vorher jede mögliche Ursache gefunden, erklärt oder ausführlich besprochen werden muss.

Ob ich ausschließlich mit dem Simpson Protocol arbeite oder weitere hypnotische Methoden einbeziehe, hängt von dir, deinem Anliegen und dem Verlauf der Sitzung ab.

Manchmal kann es sinnvoll sein, Elemente aus der Hypnoanalyse oder Suggestionshypnose einzubeziehen. Ich arbeite deshalb nicht nach einem starren Schema, sondern entscheide individuell, welche Vorgehensweise für den jeweiligen Prozess passend sein kann.

Die Methode gibt den Rahmen – im Mittelpunkt stehst du mit deinem Anliegen.

Weitere Möglichkeiten der hypnotischen Arbeit

Suggestionshypnose

Gezielte sprachliche Impulse können gewünschte Gedanken, Vorstellungen und Verhaltensweisen unterstützen.

Mehr über Suggestionshypnose

Hypnoanalyse

Frühere Erfahrungen und emotionale Zusammenhänge können in die hypnotische Arbeit einbezogen werden.

Mehr über Hypnoanalyse →

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